So funktioniert der Miete-oder-Kauf-Vergleich
Ein valider Rechner berücksichtigt mehr als die monatliche Rate. Auf der Kaufseite fließen ein:
- Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer (Rheinland-Pfalz 5 %, Hessen 6 %), Notar, Grundbuch, ggf. Makler.
- Finanzierungskosten: Zinsaufwand über die gesamte Laufzeit, abhängig von Zinssatz, Eigenkapital und Tilgung.
- Instandhaltung und Verwaltung: Rücklagen (ca. 1–1,5 % des Kaufpreises p. a.), Hausgeld bei Eigentumswohnungen.
- Wertsteigerung: Historisch ca. 2–3 % p. a. im Rhein-Main-Gebiet, individuell volatil.
Auf der Mietseite stehen:
- Kaltmiete + Nebenkosten: Monatliche Belastung, inflationsbedingte Anpassungen (ca. 2 % p. a.).
- Opportunitätskosten: Das nicht investierte Eigenkapital könnte alternativ angelegt werden (z. B. 4–6 % p. a. breit gestreut).
Der Rechner bilanziert über Ihre Haltedauer (typisch 10–30 Jahre) die Gesamtkosten abzüglich des Vermögensaufbaus (Eigenkapitalanteil nach Tilgung + Wertsteigerung). Ergebnis: Welche Variante ist nach X Jahren wirtschaftlich vorteilhafter?