Kaufnebenkosten in Mainz: Überblick und aktuelle Höhe 2026
Beim Immobilienkauf in Mainz fallen neben dem Kaufpreis zusätzliche Kosten an, die in der Finanzierungsplanung oft unterschätzt werden. Die Kaufnebenkosten setzen sich aus drei Pflichtbestandteilen zusammen: Grunderwerbsteuer (5,0 % in Rheinland-Pfalz, Stand 2026), Notarkosten (ca. 1,0–1,5 % des Kaufpreises) und Grundbuchkosten (ca. 0,5 %). Zusammen ergeben sich durchschnittlich 6,5–7,0 % des Kaufpreises.
Bei einem typischen Einfamilienhaus in Mainz für 450.000 Euro bedeutet das konkret: 22.500 Euro Grunderwerbsteuer, rund 5.400 Euro Notar- und 2.250 Euro Grundbuchkosten – insgesamt also etwa 30.150 Euro. Hinzu kommt optional die Maklerprovision, die in Mainz häufig zwischen 3,57 % und 7,14 % liegt (inklusive Mehrwertsteuer, seit 2020 zwischen Käufer und Verkäufer geteilt).
| Kostenposition | Prozentsatz | Beispiel (450.000 €) |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 5,0 % | 22.500 € |
| Notarkosten | ~1,2 % | 5.400 € |
| Grundbuchkosten | ~0,5 % | 2.250 € |
| Summe Pflichtkosten | ~6,7 % | 30.150 € |