Vergleich

Miete oder Kauf Rechner – Fundierte Entscheidung für Ihre Immobilie

⏱ 9 Min Lesezeit · Veröffentlicht: 2026-05-05

Die Frage Miete oder Kauf ist für viele Haushalte im Rhein-Main-Gebiet die zentrale Finanzentscheidung. Unser Rechner vergleicht die monatliche Belastung aus Miete mit den Gesamtkosten eines Immobilienkaufs – inklusive Kaufnebenkosten, Zins, Tilgung und Instandhaltung. Sie erhalten eine zahlenbasierte Gegenüberstellung über einen Zeitraum von 10, 20 oder 30 Jahren. Berücksichtigt werden Eigenkapital, aktuelle Zinssätze und regionale Kaufpreise in Mainz, Wiesbaden und Rheinhessen. Das Ergebnis zeigt, ab welchem Zeitpunkt sich der Kauf finanziell lohnt – oder ob Miete plus Kapitalanlage wirtschaftlich vorteilhafter bleibt. Keine Werbung, keine Vorannahmen, nur Fakten.

Wie funktioniert der Miete-oder-Kauf-Rechner?

Der Rechner vergleicht zwei Szenarien parallel: Szenario Miete (monatliche Kaltmiete plus Nebenkosten, eingesparte Kaufnebenkosten werden verzinst angelegt) und Szenario Kauf (Kaufpreis, Eigenkapital, Darlehen, Zins, Tilgung, Instandhaltung, Grundsteuer). Sie geben ein:

  • Kaufpreis der Immobilie (z. B. 450.000 € für eine 90-m²-Wohnung in Mainz)
  • Verfügbares Eigenkapital (mindestens 20 % empfohlen, besser 25–30 %)
  • Monatliche Kaltmiete für vergleichbare Wohnlage
  • Sollzins (aktueller Marktzins, Stand 2026 ca. 3,5–4,2 % bei 10-jähriger Zinsbindung)
  • Tilgungssatz (2–3 % initial üblich)
  • Haltedauer (10, 20 oder 30 Jahre)

Der Rechner addiert auf Käuferseite Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer Rheinland-Pfalz/Hessen 6,0–6,5 %, Notar/Grundbuch ca. 1,5 %, Makler 3,57–7,14 % je nach Vereinbarung) und die laufenden Kosten (Instandhaltungsrücklage ca. 2–3 €/m² Wohnfläche/Monat, Grundsteuer, Hausgeld bei Eigentumswohnungen). Auf Mieterseite wird die eingesparte Kaufsumme mit einem konservativen Anlagezins (z. B. 2 % nach Inflation) hochgerechnet.

Ergebnis: Eine Grafik zeigt die kumulierten Kosten beider Szenarien. Der Break-even-Punkt markiert das Jahr, ab dem Kauf günstiger ist als Miete. Liegt dieser Punkt bei Jahr 15, sollten Sie planen, mindestens 15 Jahre in der Immobilie zu wohnen.

Eigenkapital: Wie viel brauchen Sie wirklich?

Die Frage **wie viel Eigenkapital Hauskauf** ist entscheidend für Zinssatz und Machbarkeit. Banken verlangen in der Regel: - **Mindestens 20 % des Kaufpreises** plus vollständige Kaufnebenkosten (weitere 10–15 %). - Bei **25–30 % Eigenkapital** sinkt der Sollzins um ca. 0,2–0,4 Prozentpunkte. - **Vollfinanzierung** (0 % EK) ist theoretisch möglich, aber mit Zinsaufschlag von 0,5–1,0 % und strengeren Bonitätskriterien. **Beispiel Mainz** (Kaufpreis 450.000 €): | Eigenkapital | Darlehenssumme | Kaufnebenkosten (EK) | Sollzins (10 J.) | Monatliche Rate (2 % Tilgung) | |--------------|----------------|----------------------|------------------|-------------------------------| | 0 € | 510.000 € | aus Darlehen | 4,5 % | ca. 2.760 € | | 90.000 € | 420.000 € | 60.000 € (EK) | 4,0 % | ca. 2.100 € | | 135.000 € | 315.000 € | 60.000 € (EK) | 3,7 % | ca. 1.495 € | (Zinssätze beispielhaft, Stand 2026 variabel je nach Bonität und Bank.) **Regional**: Im Rhein-Main-Gebiet liegen mittlere Kaufpreise für Bestandswohnungen bei 4.200–5.500 €/m² (Mainz Altstadt, Wiesbaden Mitte höher, Rheinhessen ländlich niedriger). Bei 100 m² Wohnfläche entspricht das 420.000–550.000 € – Eigenkapital von 100.000–150.000 € ist daher realistisch für solide Finanzierung. > **Hinweis**: Nutzen Sie den Rechner, um verschiedene Eigenkapital-Szenarien durchzuspielen. Ein höherer EK-Anteil reduziert nicht nur den Zins, sondern auch das Risiko bei Zinsanpassung nach Ende der Zinsbindung.

Lohnt sich der Immobilienkauf? Die 3 Entscheidungsfaktoren

Lohnt sich Immobilienkauf hängt von drei Hauptfaktoren ab:

1. Haltedauer

Je länger Sie in der Immobilie wohnen, desto stärker amortisieren sich Kaufnebenkosten und Zinskosten. Faustregel: Mindestens 7–10 Jahre Eigennutzung, um Break-even zu erreichen. Bei kürzerer Haltedauer bleibt Miete oft günstiger, da Verkaufsnebenkosten (Makler, ggf. Vorfälligkeitsentschädigung) den Wertzuwachs auffressen.

2. Wertsteigerung vs. Mietsteigerung

Mainz und Wiesbaden verzeichneten 2015–2025 jährliche Preissteigerungen von 3–5 % (Quelle: vdp-Immobilienpreisindex). Mieten stiegen im gleichen Zeitraum um 2–3 % p. a. (begrenzt durch Mietpreisbremse). Liegt die Wertsteigerung über der Mietsteigerung, verbessert sich die Kaufseite. Vorsicht: Wertsteigerung ist keine Garantie – ländliche Lagen in Rheinhessen zeigen teils stagnierende Preise seit 2023.

3. Opportunitätskosten

Das für den Kauf eingesetzte Eigenkapital steht nicht mehr für andere Anlagen zur Verfügung. Bei einem breit gestreuten ETF-Portfolio (historisch ca. 6–8 % Rendite p. a. vor Steuern) kann Miete plus Kapitalanlage langfristig wirtschaftlich überlegen sein – insbesondere bei hohen Kaufpreisen und niedrigen Mietrenditen. Mietrendite Mainz: ca. 3,0–3,5 % brutto (Jahreskaltmiete / Kaufpreis). Liegt die Eigenkapitalrendite nach Steuern und Kosten unter Ihrer Alternativanlage, spricht das für Miete.

Unser Rechner quantifiziert diese Faktoren: Sie sehen die Gesamtkosten über 20 Jahre und den Vermögensstand (Immobilienwert abzgl. Restschuld vs. angespartes Kapital im Mietszenario). Nutzen Sie konservative Annahmen (2 % Wertsteigerung, 2 % Mietanstieg) für belastbare Ergebnisse.

Kaufnebenkosten im Rhein-Main-Gebiet: Die versteckten 10–15 %

Viele Kaufinteressenten unterschätzen die **Kaufnebenkosten** – sie liegen im Rhein-Main-Gebiet bei 10–15 % des Kaufpreises: **Rheinland-Pfalz (Mainz, Rheinhessen)**: - Grunderwerbsteuer: **5,0 %** (niedriger als Hessen) - Notar- und Grundbuchkosten: ca. **1,5 %** - Maklerprovision: **3,57–7,14 %** (gesetzlich geteilt, üblich 3,57 % Käufer + 3,57 % Verkäufer) - **Summe**: ca. **10,1–13,6 %** **Hessen (Wiesbaden)**: - Grunderwerbsteuer: **6,0 %** - Notar- und Grundbuchkosten: ca. **1,5 %** - Maklerprovision: wie oben - **Summe**: ca. **11,1–14,6 %** **Beispiel** (Kaufpreis 500.000 € in Wiesbaden): - Grunderwerbsteuer: 30.000 € - Notar/Grundbuch: 7.500 € - Makler (3,57 %): 17.850 € - **Gesamt**: 55.350 € (11,1 %) – ohne Makler 37.500 € (7,5 %) Diese Kosten sind **sofort fällig** und nicht finanzierbar bei vielen Banken. Sie müssen aus Eigenkapital bezahlt werden. Unser Rechner addiert diese automatisch zur Käuferseite – sie fehlen auf der Mieterseite und werden dort verzinst angelegt. > **Tipp**: Vermeiden Sie Maklerdoppelprovisionen. Kaufen Sie direkt vom Bauträger oder Privateigentümer, sparen Sie 3,57–7,14 %. In Mainz bieten viele Neubau-Projekte provisionsfrei an.

Zinsbindung und Anschlussfinanzierung: Langfristplanung im Rechner

Die meisten Baufinanzierungen haben eine **Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren**. Nach Ablauf müssen Sie eine **Anschlussfinanzierung** abschließen – zu dann gültigen Konditionen. Unser Rechner berücksichtigt dieses Risiko: - **Szenario 1** (optimistisch): Zinssatz bleibt konstant oder sinkt. Restschuld wird zu gleichen Konditionen weiterfinanziert. - **Szenario 2** (konservativ): Zinssatz steigt um 1–2 Prozentpunkte. Monatliche Rate erhöht sich entsprechend. **Beispiel** (Darlehen 350.000 €, 4,0 % Zins, 2 % Tilgung, 10 Jahre Zinsbindung): - Restschuld nach 10 Jahren: ca. 280.000 € - Neue Rate bei 4,0 % (unverändert): 1.400 €/Monat - Neue Rate bei 5,5 % (+1,5 %): 1.750 €/Monat (+25 %) **Regional**: Im Rhein-Main-Gebiet beobachten wir seit 2022 wieder stärkere Zinsschwankungen. Wer 2021 zu 0,8–1,2 % finanziert hat, steht 2031 vor potenziell deutlich höheren Anschlusskonditionen. **Forward-Darlehen** (Zinssicherung bis 5 Jahre im Voraus) können sinnvoll sein, wenn Sie mit steigenden Zinsen rechnen. Unser Rechner zeigt Ihnen die **Gesamtzinskosten über die volle Laufzeit** – inklusive realistischer Annahme für Anschlusszins. Nutzen Sie Szenario-Vergleiche: Was passiert, wenn der Zins um 1 % steigt? Können Sie die höhere Rate noch tragen? > **Hinweis**: Baufinanzierung in Mainz und Umgebung erfordert vorausschauende Planung. Vereinbaren Sie hohe Sondertilgungsrechte (5–10 % p. a.), um Restschuld vor Zinsanpassung zu reduzieren.

Instandhaltung und Nebenkosten: Die laufenden Kosten nach dem Kauf

Viele Käufer unterschätzen die laufenden Kosten nach dem Kauf. Der Rechner addiert folgende Positionen:

1. Instandhaltungsrücklage:

  • Faustregel: 2,50–3,50 €/m² Wohnfläche/Monat (bei Eigentumswohnungen im Hausgeld enthalten).
  • Bei 100 m² entspricht das 250–350 €/Monat oder 3.000–4.200 €/Jahr.
  • Einfamilienhaus: Sie tragen die volle Last (Dach, Heizung, Fassade). Mittelfristig (15–25 Jahre) fallen größere Sanierungen an (Dach ca. 15.000–30.000 €, Heizungstausch 12.000–25.000 €).

2. Grundsteuer:

  • Mainz: ca. 600–900 €/Jahr für eine 100-m²-Wohnung (Hebesatz 540 %).
  • Wiesbaden: ähnlich, Hebesatz 580 %.
  • Ab 2025 gilt die Grundsteuerreform – neue Bemessungsgrundlage. Erste Bescheide zeigen teils Erhöhungen um 20–50 % in urbanen Lagen.

3. Hausgeld (bei Eigentumswohnungen):

  • Durchschnitt Mainz/Wiesbaden: 3,00–4,50 €/m²/Monat (inkl. Instandhaltung, Hausmeister, Versicherung, Allgemeinstrom).
  • Bei 100 m²: 300–450 €/Monat.

4. Versicherungen:

  • Wohngebäudeversicherung (Eigentümer): ca. 200–400 €/Jahr.
  • Haftpflicht bleibt wie bei Miete.

Vergleich zur Miete: Als Mieter zahlen Sie nur Kaltmiete + Nebenkosten (Heizung, Wasser, Müll). Instandhaltung trägt der Vermieter. Diese versteckte Ersparnis berücksichtigt unser Rechner auf der Mieterseite.

Fazit: Rechnen Sie realistisch. Eine Immobilie ist keine "kostenfreie Wohnform nach Abzahlung" – laufende Kosten bleiben, auch ohne Darlehen.

Regional: Besonderheiten im Rhein-Main-Gebiet

**Mainz**: Hohe Nachfrage durch Landeshauptstadt-Status, Uni, ZDF, Chemie-Industrie. Kaufpreise Bestand 4.500–6.500 €/m² (Altstadt/Neustadt teurer, Gonsenheim/Bretzenheim moderater). Mietrenditen 3,0–3,5 % brutto. **Empfehlung**: Kauf lohnt sich bei Haltedauer 10+ Jahre und solidem Eigenkapital. Miete kann sinnvoll sein für flexible Lebensphasen (Jobwechsel, Familienplanung unsicher). **Wiesbaden**: Ähnliches Preisniveau, teils höher in Bestlagen (Nerotal, Sonnenberg 7.000+ €/m²). Grunderwerbsteuer 6,0 % (Hessen) verteuert Kauf gegenüber Mainz um ca. 5.000 € bei 500.000 € Kaufpreis. **Vorteil**: Gute Anbindung Frankfurt, stabile Wertentwicklung. **Rheinhessen (Ingelheim, Bingen, Alzey, Nieder-Olm)**: Deutlich günstiger, 2.800–4.200 €/m². Pendler nach Mainz/Wiesbaden profitieren von niedrigeren Einstiegspreisen. **Risiko**: Wertsteigerung unsicherer, teils stagnierende Preise seit 2023 in ländlichen Lagen. Mietrendite oft höher (4,0–5,0 %), aber Nachfrage schwächer. **Unser Rechner** erlaubt regionsspezifische Eingaben: Passen Sie Kaufpreis, Miete und Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer RLP vs. Hessen) individuell an. So erhalten Sie ein präzises Bild für Ihre Wunschlage. > **Lokaler Tipp**: In Mainz und Wiesbaden ist Neubauwohnungskauf oft provisionsfrei direkt vom Bauträger. In Rheinhessen dominieren Maklerverkäufe (3,57 % Käuferprovision üblich). Verhandeln Sie oder suchen Sie private Angebote.

Häufige Fragen

Wie viel Eigenkapital brauche ich für den Immobilienkauf in Mainz?

Banken erwarten mindestens 20 % des Kaufpreises plus vollständige Kaufnebenkosten (ca. 10–13 % des Kaufpreises). Bei einem Kaufpreis von 450.000 € in Mainz sind das 90.000 € (20 %) + ca. 50.000 € Nebenkosten = 140.000 € Eigenkapital. Mit 25–30 % EK erhalten Sie bessere Zinskonditionen. Vollfinanzierung ist möglich, aber mit Zinsaufschlag und höherem Risiko.

Ab wann lohnt sich der Kauf gegenüber Miete?

Der Break-even liegt typisch bei 7–12 Jahren Haltedauer, abhängig von Kaufpreis, Eigenkapital, Zinssatz und Mietentwicklung. Im Rhein-Main-Gebiet mit hohen Kaufpreisen (4.500+ €/m²) und moderaten Mietrenditen (3,0–3,5 %) dauert es oft länger. Unser Rechner zeigt Ihnen den genauen Zeitpunkt für Ihre individuellen Eingaben. Planen Sie mindestens 10 Jahre Eigennutzung.

Was sind Kaufnebenkosten und wer zahlt sie?

Kaufnebenkosten umfassen Grunderwerbsteuer (5,0 % in Rheinland-Pfalz, 6,0 % in Hessen), Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5 %) sowie ggf. Maklerprovision (3,57–7,14 %). Bei 500.000 € Kaufpreis in Mainz sind das ca. 50.000–68.000 €. Der Käufer zahlt alle Nebenkosten, sie sind nicht finanzierbar und müssen aus Eigenkapital beglichen werden.

Sollte ich in Mainz kaufen oder in Rheinhessen günstiger einsteigen?

Mainz: Höhere Preise (4.500–6.500 €/m²), aber stabilere Wertentwicklung und geringere Grunderwerbsteuer (5,0 %). Rheinhessen: Günstiger (2.800–4.200 €/m²), aber unsichere Wertsteigerung und teils längere Pendelwege. Wenn Sie langfristig in Mainz arbeiten, lohnt sich Kauf dort eher. Rheinhessen eignet sich für Käufer mit kleinerem Budget, die Pendelzeit akzeptieren. Nutzen Sie den Rechner für beide Szenarien.

Wie hoch sind die monatlichen Kosten nach dem Kauf?

Neben Zins und Tilgung (z. B. 1.500 €/Monat bei 300.000 € Darlehen, 4 % Zins, 2 % Tilgung) zahlen Sie: Instandhaltung 250–350 €/Monat (bei 100 m²), Hausgeld 300–450 €/Monat (Eigentumswohnung), Grundsteuer ca. 50–75 €/Monat. Gesamt: 2.100–2.375 €/Monat. Diese Kosten bleiben teils auch nach Darlehensablauf (Instandhaltung, Grundsteuer).

Was passiert, wenn die Zinsen bei der Anschlussfinanzierung steigen?

Nach Ablauf der Zinsbindung (z. B. 10 Jahre) schließen Sie eine Anschlussfinanzierung zu dann aktuellen Zinsen ab. Steigt der Zins von 4,0 % auf 5,5 %, erhöht sich die monatliche Rate um ca. 25 %. Vorsorge: Hohe Sondertilgungen während der Zinsbindung, Forward-Darlehen zur Zinssicherung oder längere Erstbindung (15–20 Jahre) wählen. Unser Rechner simuliert Zinserhöhungs-Szenarien.

Kann ich ohne Eigenkapital kaufen (Vollfinanzierung)?

Ja, aber mit Einschränkungen: Zinssatz steigt um 0,5–1,0 Prozentpunkte, Banken verlangen überdurchschnittliche Bonität (hohes, sicheres Einkommen) und oft Zusatzsicherheiten. Risiko: Höhere monatliche Rate und negative Equity bei Wertverlust. Im Rhein-Main-Gebiet mit hohen Kaufpreisen ist Vollfinanzierung selten empfohlen. Sparen Sie mindestens Kaufnebenkosten an (10–13 % des Kaufpreises).

Berücksichtigt der Rechner Wertsteigerung und Inflation?

Ja. Sie können Annahmen für jährliche Wertsteigerung (z. B. 2,0 % konservativ, 3,5 % optimistisch) und Mietsteigerung (z. B. 2,0 %) eingeben. Der Rechner zeigt den Vermögensstand nach X Jahren: Immobilienwert abzgl. Restschuld vs. angespartes Kapital im Mietszenario. Inflation wirkt positiv für Darlehensnehmer (Schulden werden real entwertet), negativ für Mieter (Kaufkraft sinkt). Nutzen Sie realistische, nicht euphorische Annahmen.

Newsletter abonnieren

Einordnungen aus der Finanzierungspraxis Rhein-Main – kostenfrei, ohne Werbe-Ton.

Jetzt abonnieren →